Ring Bergisches Land

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Bergisches Wochenende – Burgruine Eibach 2008

Mitte November hieß es wieder Rucksäcke schnappen und auf geht’s – der traditionelle Bergische Abend stand, wie immer am Jahresende vor der Tür.
Dieses Mal sollte es nicht nur ein Tag und ein Abend sein, den wir zusammen verbringen wollten; das ganze Wochenende sollte es sein – ein Bergisches Wochenende eben.

Gut gelaunt und voller Erwartung an die nächsten Tage traf sich der Ring an einem kleinen Bahnhof mitten im Bergischen Land.
Komplett versammelt wurden die Stämme in bunt gemischte Fahrtengruppen aufgeteilt, das wurde Essen verstaut und wir machten uns auf, um die erste Nacht in Kothen zu verbringen. Nach einem kurzen Marsch und einer  steilen Kletterpartie, kamen wir an den Lagerplatz für die erste Nacht.
Kaum war das Gepäck abgesattelt fing das große Aufbauen an. Stangen und Feuerholz wurden heran geschleppt, Planen geknüpft und Heringe in den Boden geschlagen.
So verbrachten wie die erste Nacht in gemischten Gruppen mit Liedern und Geschichten gemütlichen am Feuer.

Genauso schnell wie die Kothen am Abend aufgebaut waren, waren sie am Morgen wieder abgebaut. Durchs Frühstück gestärkt machten wir uns auf den Weg. Unser Ziel war die Schmiede Oelchenshammer. Das besondere daran ist, dass der Schmiedehammer nicht mit der Hand, sondern mit Wasser angetrieben wird. In dieser Form die letzte Wasserschmiede seiner Art.
Nach der Besichtigung wanderten wir zum Schloss Gimborn, wo uns schon Kaffee und Kuchen als Stärkung für die letzten Meter erwarteten.

Der nun stärker einsetzende Regen konnte unsere Stimmungen nicht trügen und es ging munter weiter, rauf und runter durch das Bergische Land. Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir den Lagerplatz. Das Küchen-Team hatte bereits die Küchen-Jurte aufgebaut und zu Kochen angefangen.
Alle packten tatkräftig mit an und so dauerte es nicht lange bis die Festjurte und die Kothen standen und genügend Feuerholz heran getragen war. Wir richteten uns in der Jurte ein und schon wurde das hervorragende 3- Gänge Menü serviert!
Satt, zufrieden und vor allem warm eingepackt machten wir uns nochmals mit Fackeln und schweigend auf den Weg – unser Ziel war eine naheliegende Burgruine. Dort angekommen hielt die neue Ringführung der alten Ringführen sehr schöne Abschieds- und Dankesreden und wie bei einem Abschied üblich, gab es noch Geschenke.
Wieder am Lagerplatz angekommen feierten wir, mit Tschai und Gesang bis in die frühen Morgenstunden.

Der nächste Tag begann mit einer Überraschung, denn niemand hatte damit gerechnet, dass der Boden, der ohnehin schon matschig war, noch matschiger werden konnte.
Doch wir nahmen es mit Humor, frühstückten, bauten ab und bedankten uns bei dem Bauern, der uns den Lageplatz zur Verfügung gestellt hatte. Dann machten wir uns auf zum nächsten Bahnhof wo unsere Züge Richtung Heimat fahren sollten.
Nass und vor allem bematscht kamen wir am Bahnhof an. Nach einem letzten gemeinsamen Essen beendeten wir das Bergische Wochenende mit der Abschlussrunde und fuhren nach Hause.

TT (Theresa), Stamm Alexander Lion

 

2008 Bergischer Abend 2